Fresenius Medical Care setzt auf Project Server 2007
Fresenius Medical Care (FME) ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen, von denen sich mehr als 1.770.000 Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. Mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung in der Dialyse und zukunftsweisende Forschung machten FME zum Weltmarktführer bei Dialysetherapien und Dialyseprodukten. Mit innovativen Produkten und wegweisenden Therapien setzt FME höchste Standards für die Behandlung von Patienten mit chronischem Nierenversagen.
Ausgangssituation
FME testete im ersten Schritt verschiedene Lösungen für ein effizientes Projektmanagement und entschied sich schließlich für den Einsatz von Microsoft Project Server 2007 für den IT Bereich in der Region EMEALA. Die Gründe hierfür waren vielfältig: Auf der einen Seite arbeiteten schon etliche Projektleiter mit Microsoft Project, auf der anderen Seite ließen sich die bestehenden Office Lösungen auf einfache Weise in Project einbinden.
Das FME Projekt Team wurde zunächst in einem zweitägigen Workshop bei der INOSOFT AG mit den Funktionen und Möglichkeiten von Project Server 2007 in der Arbeitspraxis vertraut gemacht. Im Anschluss daran identifizierten und diskutierten die Teilnehmer die FMC internen Prozesse und Projektabläufe, um die Standards abzugleichen, die Project zur Verfügung stellt. Die Ergebnisse des Workshops dienten als Grundlage für die Aufwandsabschätzung und die Erarbeitung eines Zeitplans.
Ziel des Startprojektes war die Bereitstellung einer Project Server 2007 Umgebung mit zunächst starkem Fokus auf der Teamsite-Nutzung. Die Nutzung des Project Servers erfolgt dabei sowohl durch interne als auch durch externe Nutzer. Kurzfristig und initial sollte die Plattform für ein großes SAP Projekt länderübergreifend von ca. 200 internen und externen Nutzern genutzt werden. Mittelfristiges Ziel des Projektes war die Ablösung eines Notes basierenden Systems durch die Project Lösung.
Lösung
Mit dem Project Server 2007 wurde die Grundlage für die Einführung eines unternehmensweiten EPM Systems geschaffen.
Die Rechtesteuerung (RBS Resource Breakdown Structure) wurde so gewählt, das die beteiligten Länder bzw. die einzelnen Organisationseinheiten in den Ländern unabhängig voneinander Unterprojekte anlegen und bearbeiten können, die auch nur für sie sichtbar sind: Die Rollen innerhalb des Systems wurden so festgelegt, dass Administrator, Project Management Office, Program Manager, Project Manager, Team Leader sowie Team Mitglieder über ein dediziert aufeinander abgestimmtes Rechtemodell miteinander interagieren.
Eine besondere Bedeutung kommt dabei den Team Rooms für die einzelnen Projekte zu, welche die Plattform für die Zusammenarbeit innerhalb der Projekte bilden. Die Projektmitglieder haben hier die Möglichkeit, auf wichtige Dokumente zuzugreifen, diese zu bearbeiten oder selbst zu erstellen. Eine Integration in Microsoft Office steht den Projektmitgliedern für die Bearbeitung zur Verfügung: File Menu Integration, Document CheckIn and CheckOut, Version Tracking etc. Die Projektmitglieder werden über neue Aufgaben informiert und können die ihnen zugewiesenen Aufgaben bearbeiten. Es steht sowohl ein Kalender als auch ein Raum für Diskussionen sowie ein Ort für Neuigkeiten zur Verfügung.
FME nutzt den Microsoft Project Server 2007 SP2 mit Microsoft Project Professional 2007 als Client. Als Basis dienen Microsoft Windows Server 2003 und Microsoft SQL Server 2005. Die Benutzerverwaltung läuft über ein Lotus LDAP-Verzeichnis. Dies stellte eine besondere Herausforderung beim Zugriff über Forms based Authentification dar.
Fazit & Ergebnis
Mit der Einführung von Microsoft Project Server 2007 wurde die Projektplanung im IT Bereich effizienter gestaltet. Die zentrale Verfügbarkeit von projektbezogenen Dokumenten und die Möglichkeit, die erforderlichen Daten auf dem Server schnell im Bezug auf Fertigstellungszeitpunkt, Projektfortschritt und Verfügbarkeit von Ressourcen auszuwerten, verhelfen den Projektleitern zu einem permanenten Zugriff auf den aktuellen Stand der einzelnen Projekte. Der Informationsaustausch sowie die Koordination der Projektteams wurden erheblich verbessert. Dadurch wird sowohl die Zusammenarbeit als auch die Erstellung von Berichten erleichtert.
Die Datensicherheit konnte mit Hilfe eines durchdachten Rechte- und Rollenmodells verbessert werden. Mitarbeiter können heute Informationen nur noch dann sehen, wenn sie dazu berechtigt sind. Ein weiterer Vorteil der Lösung mit Project Server 2007 ist das zentralisierte Ressourcenmanagement, die Kapazitätsplanung sowie das flexible Berichtswesen für Projekte und Ressourcen.
Weitere Informationen
Realisiert im Jahr: 2009